„Der zieht ab!": Auf Spritztour mit Andreas Nickl und der B-Klasse F-Cell

25.01.2011 - Andreas Nickl spielt die Hauptrolle im Viralfilm der CEP, der seit heute im Netz ist. Vor dem Dreh hat der Schauspieler noch nie in einem Wasserstoffautos gesessen. Das ist ab sofort Geschichte! Drei Tage lang kurvte Andreas Nickl durch Berlin. Wir haben ihn begleitet und dabei erfahren, dass er für seine Kinder noch ein bisschen cooler geworden ist.

Andreas, du  warst jetzt drei Tage im Berliner Stadtverkehr mit einem Brennstoffzellenauto unterwegs. Wie ist dein Eindruck?

Das Fahren hat großen Spaß gemacht – der Wagen zieht beim Gas geben super ab und ist vom Fahrgefühl her sehr sportlich!

Welche Assoziationen hattest du bisher, wenn du das Wort „Wasserstoff“ gehört hast?

Ich dachte bei dem Wort „Wasserstoff“ bisher immer an „Wasserstoffblond“ –  und an die „Wasserstoffbombe“. Wasserstoff  habe ich immer als energiereich wahrgenommen. Wenn sich der Mensch diese Energie technologisch zunutze machen kann, um unabhängig von den immer knapper werden Ölvorkommen mobil zu sein, macht mich das optimistisch..

Wie du bereits angesprochen hast, Wasserstoff hat eine hohe Energiedichte und wird daher oft als gefährlich angesehen. Hast du deine Kinder im Wasserstoffauto mitgenommen?

Ja, hier hatte ich keine Bedenken. Und die Kinder waren begeistert von dem Auto! Ich bin in ihrer Gunst in den letzten Tagen stark gestiegen. Sie waren fasziniert davon, dass hinten nur Wasser rauskommt und keine Abgase. Ich habe Ihnen so gut wie möglich erklärt, wie die Technik funktioniert. Wir haben auch die Nachbarskinder mitgenommen und der Wagen musste sogar vor der Schule demonstriert werden – die Kinder waren richtig stolz auf Papa!

Liegt dir das Thema Klimaschutz auch privat am Herzen?

Ich denke es gehört mit zu einem verantwortungsvollen Leben, sich diese Frage zu stellen. Insbesondere als Vater von drei Kindern frage ich mich, wie werden meine Kinder die Welt erleben, was werden Sie in einigen Jahren vorfinden? Sie werden vermutlich noch den Zeitpunkt erleben, an dem der „Peak Oil“ überschritten und die Ölreserven sich tatsächlich dem Ende zuneigen.

Ergreifst du konkrete Maßnahmen, um deinen CO2-Fußabdruck so klein wie möglich zu halten?

Ich versuche, so oft wie möglich mein konventionelles Auto stehen zu lassen, beim Fahren habe ich schon immer im Hinterkopf, dass es Schaden anrichtet.  Außerdem haben wir in unserem Haus gerade eine Luft-Wärmepumpe einbauen lassen. Sie erzeugt Energie nicht, indem etwas verbrannt wird – sei es Öl, Holz oder Pellets – sondern die Wärme wird der Umgebungsluft entzogen. Eine sehr ausgefuchste Technik!

Wäre ein Wasserstoffauto mit Brennstoffzelle dann nicht ideal für dich?

Das Wasserstoffauto ist wirklich eine tolle Alternative. Dass hinten nur Wasserdampf aus dem Auspuff kommt, gibt schon ein gutes Gefühl. Im Moment ist das Auto leider noch zu  teuer, ich hoffe, dass sich dies bald ändert und die Technik massenkompatibel wird.

Hat sich dein Blick auf das Autofahren durch die Erfahrungen mit der Wasserstoffmobilität verändert?

Ich denke, wenn man mal mit einem Wasserstoffauto gefahren ist, entwickelt man ein anderes Bewusstsein zum Autofahren. Ich nehme jetzt viel stärker war, wie sehr uns der Autolärm in der Stadt beeinträchtigt. Die Vorstellung, dass man an einer Hauptstraße wohnt und trotzdem keinen Straßenlärm hört, finde ich grandios! Es ist schwer vorauszusagen, wohin sich die Mobilität genau entwickelt. Ich könnte mir vorstellen, dass auch der Öffentliche Nahverkehr hierbei eine große Rolle spielen wird. Aber dass sich unsere Mobilität ändern wird, steht für mich außer Frage.

Mehr Informationen zum Viralfilm der CEP finden Sie :: hier

 

Andreas Nickl und seine Kinder waren vom Wasserstoffauto begeistert: „Das Auto ist wirklich extrem leise!"

Tanken brauchte er während der drei Tage nicht, trotzdem hat er sich schon einmal eine Wasserstofftankstelle angeschaut. Sein Fazit: "Der Tankvorgang unterscheidet sich nicht groß von dem herkömmlichen Verfahren."